Apuane

Zurück aus dem Familienurlaub, aus der Toskana, Italien. Dieses Foto ist am allerletzten Abend der Reise entstanden. Mein 6jähriger Sohn und ich wollten bloß ein paar weiße Steine des Carrara-Marmors in den Apuanischen Alpen sammeln. Von der Küste der Versilia hatten wir gesehen, dass die Berge – wie so oft – den ganzen Tag über in den Wolken steckten. Doch gegen Abend kam etwas Bewegung in die Sache. So fuhren wir auf schmalen Straßen in die Berge hinauf, immer noch umgeben von dichten Wolken, und stiegen dann auf einen schönen kleinen felsigen Gipfel, etwa 1200 m höher als die Küste. Als wir am Gipfel ankamen, schnitten die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolken. Dann ging alles ganz schnell. Innerhalb von gerade mal fünf Minuten lösten sich alle Wolken vollständig auf, und ein überwältigendes Panorama wurde für uns ausgerollt. Und als ob das nicht schon genug wäre, ging die Sonne exakt hinter der Felspyramide des Monte Altissimo unter. WOW! Das war einer dieser Momente, von dem man nichts erwartet hat, aber mehr erlebt, als man sich hätte träumen können. Und das alles nur für uns beide, niemand sonst ringsum…

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Orchideen in der Frankenschau

Für die Frankenschau im Bayerischen Fernsehen produziert die Redakteurin Christina Haas einen Beitrag über heimische Orchideen in Unterfranken – von der Rhön ins Maintal, vom Brand-Knabenkraut bis zum Frauenschuh und zur Riemenzunge (Foto). An zwei Tagen stand Marco deshalb vor, neben und hinter der Kamera. Gezeigt wird der Beitrag in der Ausgabe am Sonntag, 07.06.2015 um 18 Uhr.

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hidden jewel

In einem verschwiegenen Wäldchen unweit Nürnberg blüht – als eine der ersten Orchideen im Jahr – Orchis pallens, das Blasse Knabenkraut. Diese schöne gelbblühende Orchidee ist in Deutschland insgesamt sehr selten, regionale Schwerpunkte ihrer Vorkommen liegen in Thüringen, Baden-Württemberg und am Alpenrand. In Franken ist sie äußerst selten und hat nur sehr wenige Vorkommen. Umso schöner ist die positive Bestandsentwicklung an diesem Standort, an dem auch das Manns-Knabenkraut sowie die Hybride beider Orchideen wächst. Die besondere Stimmung dieses kleinen Orchideenparadieses habe ich sehr früh morgens mit aufgehender Sonne versucht einzufangen.

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fleur baroque

Im Würzburger Rosenbachgarten sowie in den bewaldeten Teilen des Hofgartens sind gerade Abertausende Blüten des seltenen Nickenden Milchsterns Ornithogalum nutans zu sehen. Der Rosenbachgarten befindet sich neben dem Hofkeller und der Residenz. Und tatsächlich haben die Blumen etwas damit zu tun! Denn in der Barockzeit waren diese Milchsterne beliebte Gartenpflanzen, wie viele andere Zwiebelpflanzen wurden sie ursprünglich aus Südosteuropa importiert. Nun haben sie sich im verwilderten, bewaldeten Teil des Gartens zwischen Bärlauch und Lerchensporn ausgebreitet. Durch den Rosenbachpark führt unsere Natur-Wanderung durch das Würzburger Stadtgebiet. Dabei können derzeit auch die großen Wildtulpen-Bestände in Blüte betrachtet werden!

Geodaten der Wanderung durch Würzburg mit seinen Sehenswürdigkeiten, Parks, Gärten und Naturplätzen gibt es in unserem SHOP.

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Frohe Ostern!

Frohe Ostern | Happy Easter!

So schöne Wasserfälle… in Franken! Diese Kaskaden sind in der Klingenbachschlucht bei Triefenstein/Main. Nach den ergiebigen Regenfällen vor ein paar Tagen führten die Kaskaden mehr Wasser als sonst. Ich kam dort am frühen Morgen an, bevor die ersten Sonnenstrahlen den oberen Wasserfall erreichten, um eine gute Kameraposition zu finden. Aber es war nicht so einfach wie ich dachte… es war mehr Canyoning als mir recht war, gleich am Anfang lief das Wasser schon in die Gummistiefel. Egal, da macht mir nichts aus, und es war zu erwarten. Aber dann fiel der Winkelsucher auf Nimmerwiedersehn ins Wasser, ich verbuchte es als Opfergabe an die Wassernymphen. Schließlich verwandelte sich mein Dreibein-Stativ noch in ein Zweibein, was das Fotografieren auch nicht einfacher machte. Trotzdem habe ich das beste versucht, um die Atmosphähre dieses schönen Platzes einzufangen.

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Such beautiful waterfalls… in Franconia! These cascades are in the Klingenbachschlucht near Triefenstein/Main. After heavy rainfall some days ago, the cascades have more water than usual. So I went there in the early morning, before the first sunrays spotted the upper cascade to find a good camera position. But it wasn’t as easy as I thought to get there… it was a bit too much like canyoning, with water in my boots just at the beginning of my way up. Okay, that’s no problem, I expected it. Next, my angle finder dropped into the water, so I defined it as a sacrifice to the water nymphs. At least, my tripod got a duopod, so photographing got much more difficult. Anyway, I tried my very best to catch the spirit of that beautiful place.

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Marco im TV

Am Montag, 09.03.2015, wird um 19:00 bis 19:45 Uhr im Bayerischen Fernsehen der Beitrag über Frühlingsblüher in der Rhön ausgestrahlt, den wir im März 2014 in der Bayerischen Rhön gedreht haben. Der Film wird in der Sendung „Querbeet“ gezeigt.

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Natur-Wanderreise: Gardasee und Monte Baldo

Donnerstag 21.05.2015 – Mittwoch 27.05.2015
Reise: Italien
Pflanzen am Gardasee und Monte Baldo

Reiseleitung: Marco Klüber
Veranstalter: DUMA Naturreisen
Übernachtungen: 3x in Arco, 3x in Albisano
Preis: 1250 Euro, Einzelzimmerzuschlag 150 Euro
Es sind noch Plätze frei!
Buchung und weitere Informationen: duma-naturreisen.de

Programm:
1. Tag: München – Arco. Vormittags Abfahrt mit dem Kleinbus von München, Fahrt nach Arco. Exkursion zu Bergwiesen mit Gardasee-Ragwurz.
2. Tag: Orchideenreichte Wanderung über den Monte Brione, Besuch der eindrucksvollen Schlucht Cascata di Varone. Kurze Exkursion ins Tal von Tenno.
3. Tag: Wanderung über den Monte Tremalzo mit alpiner Frühlingsflora.
4. Tag: Vom Dörfchen Pregasina wandern Sie zur Punta Larici, einem sehr exponierten Aussichtspunkt hoch über dem Gardasee, über die Bergkämme geht es zurück. Anschließend wechseln Sie nach Albisano am Südfuß des Monte Baldo zu Ihrem zweiten Hotel.
5. Tag: Auf einem sehr schönen, abwechslungsreichen Weg wandern Sie durch die schroffe Felslandschaft der Cima del Ventrar und über die saftigen Bergwiesen der Colma di Malcesine. Ergänzend machen Sie eine Kurzexkursion im Reservat Bes-Corna Piana.
6. Tag: Von der Monte-Baldo-Höhenstraße steigen Sie über den Monte Maggiore (Monte Telegrafo) auf die Cima di Valdritta, den höchsten Gipfel des Monte Baldo. Hier gibt es alpine Flora zu sehen.
7. Tag: Am frühen Morgen besuchen Sie das artenreiche Orchideengebiet bei Albisano am Südfuß des Monte Baldo. Anschließend Rückfahrt nach München.

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Bild: Schöne Hummeln

Schöne Hummel-Ragwurze Ophrys fuciflora oder holoserica gibt es derzeit in Tauberfranken zu bewundern. An einem sonnigen, buschreichen Südhang stehen sie in vielfältigen Formen und Farben in voller Blüte: Lippenzeichnungen in allerlei Variationen, weiße Sepalen, rosa Sepalen, und diese hier mit verlängerten (sepaloiden) Petalen. Auch Schmetterlingshafte Libelloides coccajus flogen an diesem Hang in größerer Zahl, und in der Nähe blühten schon die ersten Pyramiden-Orchideen Anacamptis pyramidalis.

Die Fotos dieser Tour sowie weitere aktuelle Fotos gibt es zu sehen bei flickr:
BOX 2014/5 normale Ansicht (ohne Flash)
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Bild: Bibernellrose

Bibernellrose Rosa spinosissima oder pimpinellifolia, eine typische, meist kriechend wachsende Rosenart auf mainfränkischen Trockenstandorten. Insgesamt ist sie in Deutschland an natürlichen Standorten selten. Entlang der Fränkischen Saale und in Mainfranken hat sie ein Schwerpunkt-Verbreitungsgebiet. Sie wächst beispielsweise am Würzburger Festungsberg und ist auf der Wanderung durch Würzburg am Wegesrand zu entdecken.
Geodaten der Wanderung durch Würzburg mit seinen Sehenswürdigkeiten, Parks, Gärten und Naturplätzen gibt es im SHOP.

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Bild: Kleines Knabenkraut in der Rhön

Der Frühling ist längst auch in der Rhön angekommen. Selbst am Rand der Hochrhön, auf etwa 500 Metern Höhe, blühen heute schon einige Orchideenarten. Natürlich das hier abgebildete Kleine Knabenkraut Anacamptis morio, aber auch das Manns-Knabenkraut Orchis mascula und sogar schon das Große Zweiblatt Neottia ovata. Und übermorgen stehen sie dann vielleicht im Schnee…

BOX 2014/4 normale Ansicht (ohne Flash)
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Bild: Himmlisches Blau

Ganz frisch aus der Box: eine der größten Besonderheiten in der Flora Mainfrankens, das Schmalblättrige Lungenkraut Pulmonaria angustifolia. Himmlisch blau blüht sie an einigen Waldrändern im Grabfeld, zwischen Haßbergen, Rhön und Steigerwald. An vielen Stellen ist sie bereits erloschen. Man fragt sich nur, warum der Erstbeschreiber Carl von Linné sie bloß nach ihren Blättern benannt hat. Dabei hätte caerulea (die himmelblaue) oder coelestina (die himmlische) auch gut gepasst. Vielleicht hatte er einfach keinen guten Tag… im Gegensatz zu mir, heute.

Weitere aktuelle Frühlingsfotos gibt es zu sehen bei flickr:
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